From Far Away
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11.Mai 2011

-Es gibt Momente, an denen du all deine Zelte abbrechen willst. Raus in die Welt. Neuer Ort. Neuer Start. Aber nicht immer ist es die Reiselust. Der Drang die Welt neu zu entdecken, aber manchmal ist es nicht die Neugierde die dich raus in Welt zieht, sondern die Flucht vor dir selber. Dann aufeinmal sind die Momente da, überfallen dich und du fühlst dich gefangen in dir selber. Deine Aufgaben wachsen dir übern Kopf, ohne die leiseste Vorahnung. Einfach so. Plötzlich. Du willst alles hinschmeißen und willst deine Träume aufgeben. Und mit diesen ein Stück dich selber. Stück für stück verlierst du dich selber und fragst nach dem Sinn. Ausgelaugt. Müde. Enttäuscht, weil du deinen Vorstellungen, deinen Idealen und Träumen nicht gerecht wirst. Du lebst Momente in tiefen Punkten.
Aber plötzlich sind deine Freunde da, reichen dir ihre Hand und durch Kleinigkeiten bist du glücklich und lachst. So sehr, dass dir der Bauch wehtut. Und diese kleinen Glücksmomente geben dir die Kraft weiterzumachen. Du weißt dass du nicht alleine kämpfst, sondern dass da Menschen sind, die dich lieben und mit dir den Weg gehen. Die Menschen sitzen neben dir, bringen dich zum lachen und schenken dir so unglaublich viel Kraft. Diese Menschen nennt man Freunde.-

Ich habe das unendliche Glück solche Freunde zu haben. Ich gebe zu, manchmal ärger mich über sie, aber ich weiß dass ich immer auf sie zählen kann und ich weiß, dass sie -ohne dass ich etwas sagen muss- mir Kraft spenden, wenn ich mich ein Stück weit entfernt hab von mir selber.
Ich bin so unendlich dankbar für die Kraft die sie mir geben. Mir wertschätzen, mit mir lachen, mich in Arm nehmen, mir in den Arsch treten und mir meinen Rückzugsraum geben.
Das kostbarste Geschenk auf Erden.
11.5.11 23:37
 


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